Diese Seite ordnet die wichtigsten Punkte ein. Sie ist ein Ratgeber, kein Verkaufsangebot: Maibaum München verkauft keine Bäume, sondern erklärt den Brauch und die Praxis dahinter.
Welches Holz
Für den klassischen Maibaum werden meist Fichte oder Tanne verwendet, weil sie hoch, gerade und vergleichsweise leicht sind. Der Stamm wird entastet und geschält. Für den kleinen Liebesmaibaum nimmt man dagegen eine Birke.
Wie hoch und wie schwer
Ein Dorf- oder Stadtteilmaibaum misst typischerweise um die 30 Meter, einzelne Rekordbäume über 50 Meter. Mit der Höhe steigt das Gewicht rasch: Ein großer Baum bringt schnell mehrere Tonnen auf die Waage, weshalb der Baum am Viktualienmarkt als tonnenschwer beschrieben wird. Höhe und Gewicht bestimmen, ob der Baum noch mit Schwaigstangen von Hand oder nur mit Kran aufgestellt werden kann.
Was ein Maibaum kostet
Eine pauschale Zahl gibt es nicht, die Spanne ist groß und hängt von Höhe, Bemalung, Zunftzeichen und Transport ab. Ins Budget gehören nicht nur der Stamm selbst, sondern auch die kunstvollen Zunftzeichen, die Bemalung, das Fundament oder die Bodenhülse sowie die wiederkehrenden Kosten für Standsicherheitsprüfung und Versicherung.
Kostenpunkte im Überblick
- Einmalig
- Stamm, Bemalung, Zunftzeichen, Fundament oder Bodenhülse, Aufstellung.
- Wiederkehrend
- Standsicherheitsprüfung, Haftpflichtversicherung, Pflege und späterer Ersatz.
Aufstellen, prüfen, versichern
Ein Maibaum ist ein Bauwerk im öffentlichen Raum. Aufgestellt wird er von einer Fachkraft oder einem erfahrenen Maibaumverein. Danach sind wiederkehrende Standsicherheitsprüfungen üblich, und eine Haftpflichtversicherung ist dringend zu empfehlen. Wer einen Standort auf öffentlichem Grund plant, braucht zudem die Genehmigung des jeweiligen Eigentümers oder der Kommune.